Die Altmark

Die Altmark ist eine Kulturlandschaft im Norden Sachsen-Anhalts. Sie gilt historisch als die Wiege Brandenburgs. Monumente und Relikte zeugen von einer langen und reichen Geschichte.

Landschaftlich gehört die Altmark zu den wenigen naturbelassenen Regionen in Deutschland. Sie bietet wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaften wie die Elbauen, die Havelniederung, den Naturpark Drömling, die Altmärkische Wische und die Colbitz-Letzlinger Heide. Eingebunden in diese Landschaften, die zum Teil Naturschutzgebiete sind, finden sich 18 Naturlehrwege mit einer Gesamtlänge von mehr als 80 Kilometern sowie rund 1600 km kartierte Reitrouten für ein nahezu grenzenloses Reiterlebnis. Traditionsgemäß ist der Altmarkkreis Salzwedel eng mit Pferdezucht und Pferdesport verbunden.

Weites Land, Stille, mittelalterliche Fachwerkstädte und eine schmackhafte regionale Küche prägen die Region. Nach der Wiedervereinigung hat sich die Altmark zu einer vom sanften Tourismus geprägten Ferienregion entwickelt, fernab vom industriellen Massentourismus.

Viele der aufwändig restaurierten Städte der Altmark lassen baulich und kulturell einen Blick ins Mittelalter erleben. Stendal, die größte Stadt der Altmark mit seinen stattlichen Kirchenbauten, die alte Kaiserresidenz und Fachwerkstadt Tangermünde, in der Kaiser Karl IV. lebte und regierte oder die alte Hansestadt Salzwedel mit dem traditionellen Salzwedeler Baumkuchen. Insgesamt acht Städte – Stendal, Tangermünde, Salzwedel, Werben, Seehausen, Osterburg, Havelberg und Gardelegen – waren einst Mitglied der Hanse. 1998 schlossen sie sich zum "Altmärkischen Hansebund" zusammen um an diese kaufmännische und kulturelle Tradition zu erinnern und sie auch touristisch zu präsentieren.

 

Tradition, Geschichte, die enge Verbindung von Stadt und Land, Ruhe und unberührte Landschaft – die Altmark bezieht ihren Charme aus vielen Faktoren. Ihre Wege sind nicht ausgetreten – und ihre Wiesen sind noch grün. Sie steht beispielhaft für den sanften Tourismus und somit ganz im Gegensatz zum Massentourismus. Hier stellt man der Schnelllebigkeit der Großstädte eine Ausgeglichenheit entgegen, die auf ihre Bewohner, genauso wie auf ihre Besucher, abstrahlt.